Klar und einfach – das unumstößliche technische Kriterium ist die Dichtheit des Dachs in jeder Situation.“

 1. Planung

Neben den optischen Vorgaben des Architekten achten wir bei der Dachkonstruktion auch auf die Außeneinflüsse, denen jedes Dach ausgesetzt ist. Extremtemperaturen von 100°C im Sommer bis hin zu minus 30°C im Winter sowie Belastungen von ca. 700 Liter pro m2 Niederschlag, 50 cm Neuschnee oder Windstärken von 100km/h muss heutzutage jedes Dach aushalten. Daher setzen wir in der Planung auf individuelle Detaillösungen, die erprobt sind und Design und Funktion miteinander vereinen.

Das Dach muss Funktion und Design vereinen. Niemals darf der eine Aspekt zugunsten des anderen zu kurz kommen.

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2. Wärmedämmung

Je nach Dachkonstruktion gibt es unterschiedliche Dämmsysteme. So verwenden wir bei Steildächern bevorzugt eine Kombidämmung, die unter und zwischen den Sparren liegt. Positiver Nebeneffekt dabei: Die Holzquerschnitte der Sparren bleiben schlanker. Bei Flachdächern wiederum setzen wir auf die Warmdachvariante als beste und am meisten erprobte Methode. Durch die kompakte Schichtenfolge ist die Wärmedämmung sicher vor Feuchtigkeit geschützt, zugleich eröffnet die hohe Belastbarkeit die größtmögliche Freiheit bei der Dachflächennutzung: von der begehbaren Dachterrasse bis zur intensiven Begrünung.

3. Dachabdichtung

Technisch hochwertige innovative Kunststoffdachbahnen kommen bei unseren Flachdächern bevorzugt zum Einsatz. Gemeinsam mit dem Dachdecker/Spengler wählen wir das geeignete System und definieren die Stärke der Abdichtbahnen entsprechend der zukünftigen Beanspruchung. In Einzelfällen setzen wir auch mehrlagige Bitumenbahnen zur Dachabdichtung ein.

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Gemeinsam mit einem spezialisierten Bauphysikbüro entwickeln wir jedes Dach individuell.

4. Dampfsperre/-bremse

Um zu verhindern, dass Feuchtigkeit aus dem Innenraum in die Wärmedämmung eindringt, muss bei jedem Dachaufbau eine Dampfsperre oder, je nach Konstruktion, eine Dampfbremse vorgesehen werden. Andernfalls besteht durch kondensierende Raumluftfeuchte die Gefahr von Schimmelbildung und Fäulnis. Bei einer Durchfeuchtung der Wärmedämmung verringert sich zudem die Dämmleistung erheblich.

5. Qualitätssicherung

Um der wesentlichen Funktion des Daches beim Hausbau gerecht zu werden, kommt bei allen Flachdächern das sogenannte Prüfdach-Konzept zum Einsatz. Dabei werden alle Folien nach Fertigstellung von einem externen Team mittels Funkenschlagmethode auf Dichtheit geprüft. Beim Steildach wird eine Dach-Prüfung durch den Bauleiter vor Ort durchgeführt.

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